Woher kommt OpenCulturas?
Wie kam es zu der Software, wer steckt dahinter?
OpenCulturas ist kein Produkt, das am Reißbrett entstand. Das Vorhaben begann 2020 als KiSN.de - eine Notlösung aus der Pandemie, um Kulturschaffenden in Südniedersachsen eine digitale Bühne zu bieten. Daraus entwickelte sich kulturis, gefördert mit 465.000 Euro aus Bundesmitteln im Rahmen des Programms Heimat 2.0, Laufzeit bis Ende 2023. Den Zuschlag der Ausschreibung vom Landschaftsverband Südniedersachsen erhielt CoWAIN.
Das Modellprojekt-Prinzip war von Anfang an eingebaut: Da kulturis in andere Regionen übertragbar sein sollte, wurde parallel die Open-Source-Distribution OpenCulturas entwickelt. Der Transfer gelang früh: Das Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt (LanZe) wurde auf die laufende Entwicklung von OpenCulturas aufmerksam und beauftragte CoWAIN mit der Anpassung für THEATRIS.
Im Rahmen einer Transferförderung betreute der Landschaftsverband Südniedersachsen zwei Projekte bei der Einführung von OpenCulturas: für die Entwicklung des Kulturportals KultinO erhielt Brandcode den Auftrag vom Kooperationspartner Regionale Kulturagentur der Ostfriesischen Landschaft. Für den Einsatz als „Out of the Box”-Lösung entwickelte CoWAIN die Variante Managed OpenCulturas mit angepasster Konfiguration. Diese Lösung wurde erstmals bei Ausblick Kultur eingesetzt, dem Kulturportal des Vereins ONE WORLD Ostheide.
Parallel wurde der Verein OpenCulturas e. V. von Akteur:innen des Landschaftsverbands, von LanZe und von CoWAIN gegründet. Dieser soll herstellerunabhängig, gemeinnützig und demokratisch die Wartung und Weiterentwicklung der Software verantworten und Budgets koordinieren.




